Perciformes; Gobiidae; Oxudercinae;
Boleophthalmus boddarti (Pallas, 1770)


Etymologie (Herkunft und Bedeutung der Wörter.)
Boleophthalmus: Die Gattungsbezeichnung gibt die Fähigkeit dieser Fische wieder, ihre Augen schnell über die Höhe ihrer Augenhöhle zu "werfen", zu "schleudern", als ob sie aus ihren Augenhöhle ausgeworfen würden: aus "Bolê" (ausgeworfen) und "ophthalmôn" (= Auge) (Cuvier & Valenciénnes 1837) aus Polgar, 2013.

Nach Schmettkamp, 1985 (p. 49) erfolge eine Beschreibung des Namens für diese Gattung die Nachvollziehbarer ist: "Von "bolus" = Wurf, dass schleudern und "ophthalmôs" (= Auge) …, die vorstreckbare und unabhängig voneinander bewegbare Augen besitzen, sie also hervor- (und herumschleudern) können."
Wobei die Wortherkunft von "Bolê" z.Z. nicht nachvollzogen werden kann.
Hingegen die von "Bólos" (βóλος) aus dem griechischen und "Bolus" aus dem lateinischen; die Bedeutungsfacette zum tragen, bestimmt durch das Werfen; Wurf; Geschoss; Ballistik: = "Bolae"; "bólos", "bélos", "bállo" (Köbler, 2007; p. 77). Heutzutage könnte man es in einer modernen Aussprache/Übersetzung als "Wurf-" oder "Schleuderauge" bezeichnen.

Die spezifische Artenbezeichnung: "boddarti" ist dem Fänger Pierre Boddaërt gewidmet, der das ursprüngliche Material für Pallas Erstbeschreibung im Jahr 1770 sammelte; "boddaerti" ist eine ungerechtfertigte Abänderung ("Emendatio incorrecta"; die Änderung ist falsch) der ursprünglichen Schreibweise (Murdy, 1989; Eschmeyer's Catalog of Fishes).
Maximum registrierte Länge

135 mm SL (Murdy, 1989)
220 mm TL (Kottelat et al., 1993)



Historische Texte
Siebenzehntes Geschlecht.

Gobius. Grundel, oder Trichterfische.


   Es ist dies Geschlecht in Gestalt und Lage der Auge und Flossen, den Roßsischen ( Blenniis ) am nächsten verwand. Die Augen stehen dicht zusammen und weit hervor oder können viel-mehr bei vielen und vielleicht den mehrsten, willkührlich hervorgetrie-ben und eingezogen werden, woher die Verschiedenheit kommt daß man sie bei einigen Exemplaren flach, bei anderen erhoben findet. Zwischen den Augen befinden sich zwei ungleich grosse Löcher. Die Kiemenhaut hat grössesten Theils vier Strahlen, und die Bauchflossen sind Trichterförmig zusammen gewachsen.

  3. Gobius Baddarti Pall.(Ehren-Taxa mit Schreib- oder Setzungsfehler!)
   Der Boddartsche Trichterfisch.

  Hat einen kürzern Kopf als die vorgehende Art, welcher dabei dick und ziemlich einförmig gewölbt ist. Die Augen...

.... original Text in Arbeit...

Borowski, Georg Heinrich, 1784; pp. 59, 62


Internetreferenz/en

 

  • Fricke, R., Eschmeyer, W. N. & R. van der Laan (Eds.), 2019
    ESCHMEYER'S CATALOG OF FISHES: GENERA, SPECIES, REFERENCES. World Wide Web electronic publication. calacademy.org, last version (05.08.2019).

  • Froese, R. & D. Pauly. Editors. 2019
    FishBase. World Wide Web electronic publication. fishbase.org, version (04/2019). first visited (../..).

  • Köbler, Gerhard, 2007
    Em. o. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Köbler; PDF: Altgriechisches Herkunftswörterbuch (p. 77). koeblergerhard.de. Erster Besuch (02.08.2019).

  • Polgar, Gianluca (Editor), 2013:
    TheMudskipper. World Wide Web electronic publication. themudskipper.org. version (07/05/2013), letzter Besuch (05.08.2019).


Letzte Aktualisierung: 02.08.2019