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05.03.2009

Stahl für den Export, Müll vor Ort

Heftige Kritik an ThyssenKrupp-Hüttenwerk in Brasilien


Der Bau eines gigantischen Stahlwerks durch ThyssenKrupp in Brasilien bringt Umweltschützer und Menschenrechtler auf die Barrikaden. Brasiliens Regierung finanziert das Mega-Projekt mit.

"Für ThyssenKrupp Steel ist das neue Stahlwerk ein Jahrhundertprojekt. Und der Schlüssel für eine Vorwärtsstrategie, die das Unternehmen in eine dauerhaft erfolgreiche Zukunft führt", so die Selbstdarstellung (Film: zur Eigenvermarktung) des deutschen Stahl-Multis. Mit der derzeit größten deutschen Auslandsinvestition von 4,5 Milliarden Euro will ThyssenKrupp die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Stahlplatten befriedigen. Das Hüttenwerk samt eines dazugehörigen Exporthafens soll ab Ende 2009 5,5 Millionen Tonnen Stahl nach Europa und Nordamerika exportieren und sowohl in Deutschland wie in Brasilien langfristig Arbeitsplätze schaffen. Der weltweit zehnte größte Stahlkonzern will mit Hilfe der großen Eisenerzvorkommen in Brasilien seine globale Marktposition ausbauen.

20.10.2008

Riesen Projekt: Stahlwerk - von Zerstörung und Aufbau

Es sind immer wieder solche Artikel die mich nachdenklich stimmen.

Auf der Suche nach Mangroven News entdeckte ich diese Beiträge:

Die Zahlen sprechen für sich
Die Idee für das neue Werk entstand 2004. Seit September 2006 wird in Sepetiba, einem feucht-heißen Mangrovengebiet am Atlantik, 50 Kilometer westlich von Rio de Janeiro, ein Stahlwerk gebaut. Inzwischen hat das Großprojekt 3,7 Milliarden Euro verschluckt, 0,7 Milliarden Euro mehr als ursprünglich geplant waren.

31.07.2008

Nachhaltige Garnelen-Produktion schützt tropische Mangrovenwälder


[DBU] fördert Setzlingszucht von Black Tiger Prawns in Deutschland mit knapp 280.000 Euro

Bergisch Gladbach/Völklingen. In den letzten fünf Jahren hat sich der Import von Garnelen nach Deutschland verdoppelt. Allein 2007 wurden 31 Prozent mehr aus dem Ausland eingekauft als im Vorjahr.

Diese starke Nachfrage wird vor allem von der Intensivproduktion in Vietnam und Thailand bedient“, erläutert Friedrich Esser, Geschäftsführer der Firma International Fish Farming Technology (IFFT, Bergisch Gladbach).

Doch der gestiegene kulinarische Genuss bleibt nicht ohne Folgen für die Umwelt: „Die empfindlichen Ökosysteme der Mangrovenwälder an den Küsten des indischen Ozeans werden zerstört. Ein Viertel der Gebiete ging in den letzten 20 Jahren durch menschlichen Einfluss verloren“, klagt Esser.

Mit Technologie der Firma Sander Aquarientechnik will IFFT eine nachhaltige, umweltschonende Setzlingszucht der Riesengarnele Black Tiger (Penaeus monodon) in Kreislaufanlagen zunächst im saarländischen Völklingen aufbauen und sie später wieder in die natürlichen Zuchtgebiete zurückführen.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hilft mit knapp 280.000 Euro.

25.07.2008

Ein Hektar Mangrovenwald ist 37.500 Dollar wert


Forscher warnen vor unaufhaltsamer Zerstörung der Küstenregionen.

Scripps Institution of Oceanography in La Jolla kommt zum Schluss, dass Mangroven für die Zukunft der Fischerei von großer Bedeutung sind. Die Forscher haben an der Westküste von Mexiko die finanziellen Schäden durch die Zerstörung dieses Ökosystems erhoben.

Demnach beträgt der Wert eines einzigen Hektars Mangroven rund 37.500 Dollar. In der Vergangenheit hatte die mexikanische Regierung Mangroven für 1.000 Dollar pro Hektar verkauft, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe.

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