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27.05.2010

Peri-Life.de übernimmt Patenschaft
für zehn Mangrovenbäume in Südindien

Mit dieser kleinen symbolischen Patenschaft unterstützen wir die Arbeit vom Projekt MANGREEN (Mangrove Ecological Restoration in India) zum Schutz der Mangrovenwälder und für die Wiederaufforstung in der Provinz Tamil Nadu.


Patenschaftsurkunde für Peri-Life.de von DEEPWAVE e.V.
Gegründet würde das Projekt MANGREEN durch Dr. Onno Gross DEEPWAVE e.V. und dem Diplombiologen Vedharajan Balaji, Gründer von OMCAR (Ocean Marine Conservation, Awareness, and Research), um die Bevölkerung bei der Neupflanzung von Mangroven zu unterstützen.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, unterstützt Peri-Life.de die Wiederaufforstung der Mangrovenwälder in Tamil Nadu. Wichtig ist vor allem die Rekultivierung der küstennahen Flora, damit Tiere einen Rückzugsraum finden, in dem sie sich ansiedeln können. Weiterhin ist es von Bedeutung, den Betrieb der Mangrovenaufzuchtstation zu erhalten. Dann werden in naher Zukunft die Fischer auf einen besseren Fang hoffen dürfen, wenn die Jungfische wieder im Schutz der Mangroven aufwachsen können.

Der angenehme Nebeneffekt bei dieser Patenschaft ist gleichzeitig, der ortsansässigen Organisation OMCAR helfen zu können, die sich für Sozialprojekte zur Stärkung der Gemeinschaft durch Selbstorganisation, sowie für Schulungen und Bildung einer Infrastruktur einsetzt, um der Bevölkerung ein gesichertes Einkommen mit Naturprodukten zu ermöglichen.

Für die Renaturierung der Fauna und Flora des betreffenden Gebietes
wurden zwei Mangroven-Arten gepflanzt: vier Exemplare der Avicennia marina und sechs der Rhizophora apiculata.

Sie können zu diesem nachhaltigen Projekt beitragen, indem Sie selbst Mangrovenpate werden. Für nähere Informationen zur Patenschaft einfach diesem internen Link hier folgen: Mangrovenpatenschaft!
Oder direkt zu MANGREEN: mangreen.org
09.05.2010

Mangroven in großer Gefahr -
Ölunfall im Golf von Mexiko droht zu einer
großen Umweltkatastrophe zu werden


Interview: Ende vergangener Woche erreichte der Ölteppich
im Golf von Mexiko die US-amerikanische Küste und droht, zu einem der größten Ölunfälle zu werden

Um im Schadstoffunfall schnell handeln zu können, ist eine Vorsorgeplanung seitens des Küstenschutzes unerlässlich. Zur Vorsorgeplanung für das norddeutsche Wattenmeer entwickelten Küstenforscher des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht das „Sensitivitätsraster Deutsche Nordseeküste II“, welches die Sensitivitätsklassen der Küstenbereiche und Flussmündungen jahreszeitlich differenziert darstellt.

07.05.2010

Mangrovenökosystem des Mississippi-Deltas in Gefahr


Rohöl bedroht das Flussdelta des Mississippi und insbesondere das Tierschutzgebiet Pass á Loutre


Kurzer Rückblick:

Am 21.04.2010 ereignete sich auf der Deepwater Horizon eine Explosion, dem ein massiver Brand auf der Ölplattform folgte, bis am 22.04 die Plattform sank. Dass der Untergang der Deepwater Horizon irgendwann relevant für die Mangroven News wird, habe ich im ersten Moment nicht annehmen wollen.


Wie das Wall Street Journal berichtet 1,6, war der Ölkonzern British Petrol (BP) kurz davor, einen großen Ölfund an der Stelle bekannt zu geben, an der die Förderplattform versank.

27.04.2010

Der Verlust der Arten:
Die Gefahr des Aussterbens der Mangroven und
geografische Gebiete von globaler Bedeutung

Mangrovenwälder
im weltweiten Niedergang

Mehr als ein Sechstel der in den Mangroven vorkommenden Arten sind laut der ersten für die Rote Liste Bedrohter Arten der IUCN durchgeführten Untersuchung des Erhaltungszustands der Mangroven derzeit wegen des Ausbaus der Küsten und anderer Faktoren wie der globalen Erwärmung, Abholzung und Landwirtschaft vom Aussterben bedroht.

24.07.2009

ThyssenKrupp interessiert sich für Negativ PR im WWW



Wir freuen uns, dass ThyssenKrupp die Artikel auf Peri-Life.de wahrgenommen hat (siehe Abb. 1) und sich offensichtlich auch Gedanken über den Umweltskandal in Brasilien macht.

19.02.2010

[ARTE] Reportage – Senegal: Der Mangroven-Wunder-Wald

Reportage von Dominique Hennequin (Frankreich 2010) am 20.02.2010 um 18.15 Uhr auf Arte.

Als die Menschen im Senegal ihre Mangrovenwälder zu Holzkohle verarbeiteten, vernichteten sie damit buchstäblich ihre Lebensgrundlage.

22.07.2009

Veranstaltung am Sonntag 26. Juli 2009
zum INTERNATIONALEN MANGROVENTAG!



© Deepwave Logo

Logo: © DEEPWAVE e.V.

Mehr Schutz für die Meere.
Wir tun etwas dafür - helfen Sie uns dabei!
* 30 Prozent der weltweiten Mangrovenwälder sind schon vernichtet. * Tropische Küsten brauchen einen Schutzwall gegen den Klimawandel. * Sanfter Tourismus und der Verzicht auf Garnelen helfen. * Verbraucher gefordert. * Zentrale DEEPWAVE-Veranstaltung im Natureum–Museum. *

Hamburg - Mangroven wachsen weltweit an Küsten, an denen brackige Flussmündungen regelmäßig von der salzigen Gezeitenflut überschwemmt werden. Sie zählen neben den Korallenriffen und Regenwäldern zu den produktivsten Ökosystemen der Erde.

In den Kronen leben Reptilien und Säugetiere. Wasservögel nutzen das reiche Nahrungsangebot und das dichte Wurzelwerk unter Wasser gibt es Muscheln, Krabben, Schnecken, Austern, Algen, Seepocken und Schwämme. Auf engstem Raum bieten die Mangroven eine Überlebensmöglichkeit für viele Tierarten.

23.01.2010

UNIVERSUM: DIE KÜSTE DER MANGROVEN
am 09.02.2010 20.15 im [ORF 2]


Die Mangrovenwälder Südafrikas sind faszinierende Landschaften zwischen den Elementen:

Durch den Wechsel der Gezeiten wechseln sie unablässig ihren Charakter, die Welt zwischen Salz- und Süßwasser ist ständig im Fluss. Hier kommen Bewohner sehr gegensätzlicher Milieus zusammen: Bullenhaie, Delfine und Buckelwale leben neben Hippos, Krokodilen oder Affen. In dieser verkehrten Welt lauern Fische auf ins Wasser fallende Früchte, wühlen Buschschweine nach Krebsen, jagen Kobras nach Fischen und Meerkatzen reiten auf Antilopen. Den Gestaltern gelang es bei diesem über mehrere Jahre angelegten Dokuprojekt, eine ungewöhnlich große Zahl noch nie gezeigter Verhaltensweisen zu filmen.

Gestaltung und Film von Michael Rosenberg: (VPS 20:15); GBR; Stereo; 16:9; Länge: 47 min; Teletext Untertitel (Teletext S.777).

Wiederholung am 10.02.2010, 09:30 Uhr.

Mangrovenpatenschaft!

© DEEPWAVE e.V. & Mangreen Patenurkunde Urkunde: © DEEPWAVE e.V.
Mit einer symbolischen Patenschaft könnt Ihr die Arbeit von DEEPWAVE e.V. (Mangreen.org = Mangrove Restoration and Ecology in India) zum Schutz der Mangrovenwälder und deren Lebensräume unterstützen.

Nirgendwo sonst teilen sich Meeres- und Landlebewesen in solcher Fülle den gleichen Lebensraum wie in Mangrovensümpfen. Die Lebensgemeinschaften der Mangroven sind einzigartig, weil hier terrestrische Organismen in den oberen Stockwerken der Baum- und Strauchschicht siedeln, während unter ihnen Meeresbewohner leben.

DEEPWAVE e.V. weist seit Jahren auf die Bedrohung der Meere hin und sucht nach geeigneten Schutzmaßnahmen. In Zusammenarbeit mit der indischen Umweltschutzorganisation OMCAR (Ocean Marine Conservation, Awareness and Research) und den Behörden unterstützt DEEPWAVE beispielsweise die Einrichtung einer Mangrovenaufzuchtstation. Um interessierten Menschen einen direkten Bezug zu diesen faszinierenden Bäumen zu ermöglichen, bietet DEEPWAVE Mangrovenpatenschaften an.

Mangrovenpate bei DEEPWAVE zu sein bedeutet, direkt Anteil am Schutz und der Erforschung von Mangroven teilzunehmen. Gleichzeitig unterstützen die Patenschaftsnehmer unsere Schutz- und Forschungsarbeit.

15.10.2009

Mangrovenwald braucht bessere Pflege

Mangrovenbäume versacken in Müllhaufen! - Mangrove trees sink into rubbish heaps!
Zwei gegen das Meer: Die Mangrovenbäume versacken in Müllhaufen im so genannten Mangrovenschutzgebiet von Pantai Indah Kapuk, im Norden von Jakarta.
Foto: © JP/Desy Nurhayati


15.07.2009

Am 26. Juli ist Mangrovenaktionstag!
Mangrove Action Day is July 26th

Feiern Sie mit der MAP (Mangrove Aktion Projekt) den Mangrovenaktionstag am 26. Juli!.

Machen Sie mit beim jährlichen Aufruf zum Mangrovenaktionstag am 26. Juli 2009!

Mitglieder und Ehrenamtliche des MAP aus der Gegend von Seattle werden beim 35. Alljährlichen "Ballard Seafood" Fest vom 25. bis 26. Juli anwesend sein und in Gesprächsrunden mit Konsumenten über die Probleme der weltweiten Shrimpszüchtung diskutieren. Wir werden somit unsere Kampagne zur Steigerung des Verbraucherbewusstseins unter dem Motto „Weniger Shrimps, mehr nachdenken“ fördern.

Was werden Sie oder Ihre Organisation an diesem Tag tun? Wir sammeln derzeit noch Informationen über andere geplante Veranstaltungen, die an den weltweiten Aktionsaufruf für Mangroven erinnern, den ihre Organisation am 26. Juli organisiert.

27.07.2009

Mangroven-Patenschaft!

DEEPWAVE e.V.: Mangroven Patenschaft - Mangrove godparenthood.
Urkunde: © DEEPWAVE e.V.
Mit einer symbolischen Patenschaft könnt Ihr die Arbeit von DEEPWAVE e.V. (Mangreen.org) zum Schutz der Mangrovenwälder und deren Lebensräume unterstützen.

Nirgendwo sonst teilen sich Meeres- und Landlebewesen in solcher Fülle den gleichen Lebensraum wie in Mangrovensümpfen. Die Lebensgemeinschaften der Mangroven sind einzigartig, weil hier terrestrische Organismen in den oberen Stockwerken der Baum- und Strauchschicht siedeln, während unter ihnen Meeresbewohner leben.

DEEPWAVE e.V. weist seit Jahren auf die Bedrohung der Meere hin und sucht nach geeigneten Schutzmaßnahmen. In Zusammenarbeit mit der indischen Umweltschutzorganisation OMCAR (Ocean Marine Conservation, Awareness and Research) und den Behörden unterstützt DEEPWAVE beispielsweise die Einrichtung einer Mangrovenaufzuchtstation. Um interessierten Menschen einen direkten Bezug zu diesen faszinierenden Bäumen zu ermöglichen, bietet DEEPWAVE Mangrovenpatenschaften an.

Wie kann ich Mangrovenpate werden?
Für nähere Informationen zur Patenschaft,
einfach diesem internen Link hier klicken: Mangrovenpatenschaft!
26.04.2009

Mangroven schützen Menschenleben bei tropischen Stürmen


Mangroven verankern sich mit ihren Wurzeln fest im Boden und bilden einen starken Schutz der Küste.



Jetzt ist der wissenschaftliche Beweis erbracht, dass die Mangrovenwälder Menschen in küstennahen Gebieten vor der tödlichen Gewalt von Tropenstürmen schützen. Wissenschaftler der Duke University in Durham, North Carolina, um Jeffrey R. Vincent, werteten für ihre Studie Daten von mehreren hundert Dörfern an der Ostküste Indiens aus.

Dabei bestätigten sie die Vermutung, dass in Orten mit einem breiteren Mangrovengürtel bedeutend weniger Tote zu beklagen waren als in jenen mit einem schmaleren Mangrovenstreifen oder gar keinen dieser Pflanzen. In Dörfern ohne Mangrovenschutz starben nach der statistischen Analyse bis zu zehn Menschen je Dorf. Bei einem Kilometer Mangrovengürtel waren es rund 4 Tote, bei drei Kilometern noch einer.

Erhalt auch wirtschaftlich sinnvoll!

Zugleich weisen die Forscher in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) darauf hin, dass mit Hilfe von Frühwarnsystemen sicherlich mehr Leben gerettet werden könnte. Dennoch sei die Erhaltung von Mangrovenwäldern sinnvoll und auch wirtschaftlich gerechtfertigt. Mangrovenwälder wachsen nicht nur im Salzwasser. Sie verankern sich mit ihren Wurzeln fest im Boden und bilden mit diesem dichten Geflecht einen starken Schutz der Küste. Zugleich sind Mangroven bedeutende "Kinderstuben" für viele Meerestiere und damit auch wirtschaftlich sehr wichtig.

Die Forscher begrenzten ihre Aussagen auf tropische Stürme, gewaltige Flutwellen wie bei dem Tsunami in Südostasien Ende 2004 untersuchten sie nicht. Die Studie hat einen Zyklon zum Thema, der im Oktober 1999 den indischen Bundesstaat Orissa an der Ostküste Indiens heimsuchte. Der Sturm traf am 29. Oktober aufs Land und riss den Angaben zufolge fast 10.000 Menschen in den Tod, mehr als 70 Prozent ertranken in der Flutwelle. Für ihre Studie werteten die Wissenschaftler Daten aus 409 Dörfern aus, die ursprünglich von Mangroven umgeben waren. Im Durchschnitt betrug die Breite der Mangroven in den Orten im Jahr 1999 etwa 1,2 Kilometer, 1944 waren es noch 5,1 Kilometer gewesen. Die gesamte von Mangroven bewachsene Fläche verringerte sich in dem Zeitraum von 30.766 Hektar auf 17.900 Hektar.

Die Experten kamen zu dem Ergebnis, dass Mangroven nur in einem Radius von etwa zehn Kilometern ab der Küste einen relevanten Schutz boten. In dem Zyklon von 1999 hätten die Pflanzen einen wesentlichen Effekt gehabt, ohne sie wären weit mehr Menschen ums Leben gekommen. Diese Folgerung werde in ihrer Studie belegt und sei statistisch haltbar, da die Forscher nach eigenen Angaben zahlreiche Variablen berücksichtigten, um die Rolle der Mangroven bewerten zu können.

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