Verbreitung:
"Straße von Malakka; Fundorte: Andamanisches Meer, Südliches Thailand."
Singapur in der Marina-Bucht: Rochor-Kanal.
Tan et al., 2010
Darumas & Tantichodok, 2002
Maximum registrierte Länge:
11,6 cm SL ♂
12,7 cm SL ♀
Darumas & Tantichodok, 2002
Diagnose:
D1 VI - IX; (alle Elemente der D2 10 - 12; alle Teile der Analflosse 9 - 12*); Schuppenzahl in Längsrichtung
53 - 72; TRDB 10 - 20; Kopftiefe 14.3 - 22.9% SL; Länge der Analflossenbasis 14.0 - 27.1% SL; Länge der D2 Basis 17.0 -
28.7% SL. D1 ohne Streifen oder Punkte: vollständig dunkelbraun mit weißem Rand, der bei der Konservierung durchsichtig wird; Stacheln
der Schwanz- und Brustflossen mit Gruppen dunkelbrauner Flecken; Bauchflossen mit deutlichem Frenum, vollständig zu
einer runden Scheibe verwachsen. Die Gattung konnte durch Synapomorphie noch nicht bestimmt werden.
D1: VI - IX
D2: (10 - 12*)
PA:09 - 12
Darumas & Tantichodok, 2002:
Thailand
Jafaar et al., 2006:
Singapore
* Schwankungsbereiche enthalten beide Datensätze; Polgar & Khaironizam, im Druck
Farbgebung (lebend):
"Die Hintergrundfärbung an Rücken und Flanken ist bräunlich, mit zahlreichen weißen bis blassgelben Flecken an den
Seiten, Wangen und an der Kehle, so groß wie der freiliegende Bereich der zu Grunde liegenden Schuppe. 4 - 7 diagonale,
unregelmäßige, sattelförmige dunkle Streifen im Rückenbereich; unregelmäßige, schwarze Flecken auf den Wangen; kurze,
unregelmäßige, schwarze Streifen oftmals sichtbar hinter den Augenhöhlen. Weißer Bauch. D1 annähernd dunkelbraun,
ferner gelegen schwarz, weißer Rand. D2 mit transparentem Hintergrund, mitteldunkelbrauner Streifen und rötlicher
Rand bei einigen Individuen; 2 - 3 horizontale Gruppierungen von schwarzen Punkten auf den Flossenstacheln bei einigen
Individuen; Hintergrund der kaudalen und pektoralen Flossen gräulich, mit Gruppierungen dunkelbrauner Flecken auf
den Flossenstacheln; Analflosse weiß; Bauchflossen zum Bauch hin weiß, zum Rücken hin dunkler."
Darumas & Tantichodok, 2002; pers. Beob.: Halbinsel Malaysia
Farbgebung (präserviert):
"Grundfarbe bleiches bis dunkles Braun am Rücken und an den Seiten, zum Bauch hin gelblich bis gräulich;
unregelmäßige Sattelstreifen und dunklere oder bleichere Punkte und Flecken können nach einer Weile verschwinden;
D1 Hintergrund vollständig dunkelbraun, inframarginal dunkler mit durchsichtigem Rand; D2 Hintergrund lichtdurchlässig
mit dunkelbraunem Mittelstreifen, und 2 - 3 horizontalen Serien dunkelbrauner Punkte auf den Flossenstacheln;
Hintergrund der kaudalen und pectoralen Flossen ist gräulich, mit einer Serie von dunkelbraunen Punkten auf den
Flossenstacheln, die auf den Brustflossen oftmals verschwinden, sich auf der Schwanzflosse jedoch halten;
Anal- und Beckenflossen sind transparent."
Darumas & Tantichodok, 2002;
pers. Beob.
Ernährung:
"Fleisch fressend, opportunistisch" (Krustentiere, Insekten, etc.:
Khaironizam & Norma-Rashid,
2002; pers. Beob..
Fortpflanzung:
"Gräbt Mulden, 9 - 13 cm breit und 100 - 120 cm tief, im hohen Mangrovenwald
(Darumas & Tantichodok,
2002, pers. Beob.); die Details des Fortpflanzungszyklus sind in der Literatur noch nicht
beschrieben worden: Er folgt vermutlich dem allgemeinen Modell aller gleichartigen Spezies."
Ökologische Notizen:
"Nicht verbreitet in Mangrovensystemen, vom niederen bis zum höheren Wald; verbreiteter in Singapur
(Jaafar, Z.
, pers. Komm.); größere Individuen leben ebenfalls oberhalb der höheren Gezeitenzone; seine Färbung
erlaubt effiziente Tarnung auf dem Waldboden; es gibt ebenfalls Beschreibungen von nächtlichem Verhalten in
Thailand
(Darumas & Tantichodok,
2002); diese Beobachtungen wurden noch nicht von anderen Autoren auf der malaysischen Halbinsel und Singapur
bestätigt
(Jaafar et al.,
2006; Polgar & Khaironizam, 2008)"; andererseits wurde Nachtaktivität schon bei anderen gleichartigen
Spezies festgestellt. (z. B. Ps. argentilineatus e/o Ps. kalolo.
Colombini et. al.,
1996)
Polgar, pers. Beob.: Halbinsel Malaysia
Bemerkungen:
"Diese Spezies wurde lange fehlerhaft als Periophthalmodon schlosseri identifiziert, vermutlich
wegen der relativ großen Länge, den schwarzen Streifen hinter den Augenhöhlen, und der Färbung der
Rückenflosse
(Jaafar et al.,
2006). Im Feld kann man ihn vom Periophthalmodon schlosseri durch Untersuchung der Färbung der
Wangen und Kiemendeckel unterscheiden: Ps. walailakae fehlen die weiß-blauen, schillernden Punkte,
wie sie andere Arten haben"
(Khaironizam M. Z.,
pers. Komm.; pers. Beob.)
Weitere Fotos:
Illustration/en:
Polgar, G. (Editor), 2008:
TheMudskipper. World Wide Web electronic publication. Übersetzung der Seite von Herrn G. Polgar.
www.themudskipper.org. version (10/11/2008).
Ria Tan, 2008:
Wild Singapore: World Wide Web electronic publication.
www.wildsingapore.com
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