

Dieses Exemplar misst 9,9 cm und stammt aus Nah Trang, Khánh Hòa, Vietnam: ROM 73336.
Foto: © Richard Winterbottom, mit freundlicher Erlaubnis.
Frischtotes Exemplar mit 6 cm SL und 7,6 cm TL, nachgewiesen im
Brackwasser, aus der Ambon Bay, Provinz Maluku, Molukken, Indonesien. Foto: © Jack E. Randall, 1975
(in Randall,
1997), beide Fotos mit freundlicher Erlaubnis.
Frischtotes Exemplar von den Fiji-Inseln; 5,1 cm SL und 6,4 cm TL.
Foto: © J. E. Randall, 1973; in
Randall, 1997. BPBM 14623
Periophthalmus argentilineatus mit 3,84 cm aus Palau, Babeldaob Inseln: ROM 76039.
Foto: © Richard Winterbottom
Periophthalmus argentilineatus sucht Schutz auf einem kleinen
Felsen, der aus dem Wasser ragt. Bei einsetzender Flut ist die intra-
spezifische (innerartliche) Aggressivität gehemmt. Isahaya Bay
(„Meer der Fruchtbarkeit"), im Watt, Präfektur Saga (佐賀県), Japan
(日本). S/W Foto: © Yukio Yoshida
Etymologie (Herkunft und Bedeutung der Wörter.):
Periophthalmus: von 'peri' (rund herum) und 'ophthalmos'
(Auge): Schlammspringer der Gezeitenzone, deren Augen auf Stielen sitzen und unabhängig voneinander beweglich
sind, dem Fisch also einen Rundumblick ermöglichen.
argentilineatus: bedeutet “Silberstreifen”, 'argentum' = Silber,
lineatrus = streifen, in Latein, es bezieht sich auf die Vertikalen silberfarbenen Streifen
auf den Flanken des Tieres
(Murdy, 1989).
“The trivial name, argentilineatus, is from the Latin argentum, silver, and
lineatus, lined, in reference to the vertical, silver lines on the vertical portion of the
body.”
Murdy, 1989
Umgangssprachliche Namen:
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China:
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普弹涂鱼, 普彈塗魚
, 銀線彈塗魚, 银线弹涂鱼
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Deutsch:
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Silberstreifen Schlammspringer *
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Englisch:
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Barred Mudskipper (in Guam [Guåhån], Mikronesien, Papua-Neuguinea, UK),
Bigfin Mudhopper (Südafrika) Silver-lined Mudskipper (Australien, Salomonen, UK)
Silverstripe Mudskipper (Australien) |
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Fiji:
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Tidrai ni vei dogo |
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Indonesien:
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Belodok, Blodok, Ikan tembakul |
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Italien:
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Perioftalmo argentato **
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Japan:
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Minami tobihaze (Minami-tobi-haze)
ミナミトビハゼ (Barred Mudskipper)
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Neukaledonien:
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Bwaxit |
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Philippinen:
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Bia |
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Salomonen:
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Iga kukulu mana |
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Südafrika:
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Grootvin-modderspringer |
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* vorgeschlagener Name ** vorgeschlagener Name von Polgar, 2011
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Synonyme (für Details siehe Nomenklatur):
Euchoristopus kalolo regius
Periophtalmus koelreuteri argentilineata
Periophthalmus argentilineatus
Periophthalmus argentilineatus striopunctatus
Periophthalmus barbarus
Periophthalmus cantonensis
Periophthalmus dipus
Periophthalmus dipus angustiformis
Periophthalmus dipus parvus
Periophthalmus koelreuteri
Periophthalmus koelreuteri var. argentilineatus
Periophthalmus koelreuteri var. papilio
Periophthalmus papilio
Periophthalmus sobrinus
Periophthalmus vulgaris
Periophthalmus vulgaris ceylonensis
Periophthalmus vulgaris notatus
Periophthalmus vulgaris regius
Periophthalmus vulgaris vulgaris
Periopthalmus argentilineatus
FishBase
Murdy, 1989
Karte noch in Bearbeitung!
Weltkarte zeigt die genauen bis ungefähren Verbreitungsgebiete
von Periophthalmus argentilineatus.
Die obigen drei Fotos sind am 22.11.2005 im Nationalpark St. Lucia, Südafrika (Ostküste)
entstanden. Erstes Foto: Revierinhaber mit aufgestellten Flossen. Foto zwei: Ein weiteres Tier kommt
hinzu, Revierbesitzer in Stressfärbung. Drittes Foto: zwei Exemplare in einer aggressiven Begegnung.
Evtl. handelt es sich um zwei Männchen. Fotos: © Luboš Mráz, mit freundlicher Erlaubnis.
Verbreitung:
Bisher registriert in folgenden Ländern:
Von Rotem Meer bis Südafrika (Kap Vidal); Somalia, Kenia, Tansania, Mosambik, Komoren, Madagaskar,
Pakistan, Indien, Myanmar, Sri Lanka, Indonesien, Philippinen, Thailand, Vietnam, Malaysia, Singapur: Marina-Bucht:
Geylang-, Kallang-Fluss (und im Marina-Kanal); Taiwan: Zengwen-Fluss; Japan (Ryukyu Inseln; Bucht von Isahaya und im
südwestlichen Japan), Fiji-Inseln, Guam, Timor, Mayotte, Mikronesien, Südmolukken, Neuekaledonien, Palau,
Papua-Neuguinea (Irian Jaya [West-Papua]), Marianen & Samoa, Seychellen, Salomonen, Vanuatu Inseln, Australien und
Ozeanien.
Die am weitesten verbreitete Oxudercine-Grundeln ist dieser Art, vor allen anderen.
Farbvariationen in fast jedem Gebiet üblich, vor allem auf D1 und D2-Basis, wodurch die Art sehr
oft verwechselt wurde.
FishBase
Murdy, 1989
Tan et al., 2010
Kruitwagen, 2007
Maximum registrierte Länge:
14,0 cm SL/TL unbekannt: auf Isahaya Bay, Japan
(Yamazoe, 1981)
19,0 cm TL: Afrika
(Maugé, 1986)
19,3 cm SL:
(Murdy, 1989)
11,0 cm SL: Shark Bay, Australien
(Allen et al., 2002)
12,0 cm SL: Indonesien
(Tonozuka & Kuiter, 2001)
Diagnose:
D1: XI - XVI:
Murdy, 1989
(Mikronesien: XII – XVII:
Myers, 1999)
D2: 10 - 13
Murdy, 1989
PA: 19 - 12
Murdy, 1989
(Mikronesien: VIII – XI:
Myers, 1999)
Farbgebung (lebend):
Farbgebung (präserviert):
Ernährung:
Fleisch fressend, opportunistisch, die offenbar nur begrenzt und zielgerichtet erbeutet wird
(Insekten (Insecta), Krebse (Crustacea), Fische (Pisces), Eier, Polychaeten
(Vielborster) und andere Würmer (unidentifizierte Tiere aus Studien in Mikronesien
(Myers, 1999),
jedoch hat man abweichende Futteraufnahmen bei beiden Geschlechtern beobachtet,
es wird zielgerichtet selektiert. Was auf verschiedenen reproduktiven Strategien hinweist, ausgelöst
durch einen synodischen Zyklus (synodische Periode) im Watt; Diese Studie dient als Beweis, dass
zumindest die ostafrikanische Population, sowohl einen am Tage und einer nächtliche Futteraufnahme
nachgeht (Colombini
et al., 1996).
Fortpflanzung:
Ökologische Notizen:
Bemerkungen:
Kann das Wasser bis zu 37 Stunden verlassen, bei gleich bleibender Feuchtigkeit
(Evans, 1999).
Weitere Fotos:
Foto links: Einfach mal „Abhängen“ während der Tide. Schlammspringer sind hervorragende Springer und Kletterer!
Auch wenn sie sich im Aquarium immer wieder recht tollpatschig anstellen. Foto rechts: Ein Konkurrent und
Revier-Eindringling, wird durch das Aufstellen („Aufflaggen“) seiner Rückenflossen und die Verdunkelung seiner
Schnauze bedroht. Eindringling unten auf dem Foto. Fotos: © Akinori Kamiya „Yamaneko“, 2001:
im Westen von Iriomote-jima (西表島), Präfektur Okinawa (沖縄県), Japan
(日本).
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Schlammspringer vergreifen sich gern an Krebstiere (Crustacea), auch
dann, wenn sie deutlich größer sind als sie selbst. Während der Brutphase wird der Höhleneingang des Nestes tapfer
bewacht, kommt eine zu große Krabbe dem Nest zu nahe, wird diese mit Ramstößen attackiert, um sie zu vertreiben.
Kleinere werden gefressen, wie man auf den Fotos sehr gut sieht. Fotos: © Akinori Kamiya
„Yamaneko“, 2001: im Westen von Iriomote-jima (西表島), Präfektur Okinawa
(沖縄県), Japan (日本).
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Illustrationen:
Zeichnung links: Periophthalmus koelreuteri (Pallas) var. argentilineatus (Quvier & Valenciennes), ein
90 mm langes Tier von Insel Sunday, King Sound, Nordwest Australien. Zeichnung aus
McCulloch & Ogilby, 1919
(Plate XXXI: Fig.1). Kollektor: Dr. H. Basedow, 1918. Aquarell rechts: Dieses wunderschöne Bild von
Periophthalmus argentilineatus wurde nur anhand von Fotos und Büchern erstellt und das in einer Zeit, wo es über
Schlammspringer im WWW so gut wie keine detaillierten Informationen gab oder Daten verfügbar waren. Ein tolles
Ergebnis! Künstler: © Marcos Oliveira, 1997 (Maltechnik: Aqarell) für das Oceanário de Lisboa
(Ozeaneum von Lissabon, Portugal), mit freundlicher Erlaubnis. Bearb. der Zeichnung durch R. Theuer, 2011.
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Froese, R. & D. Pauly. Editors. 2011: FishBase. World Wide Web electronic publication.
www.fishbase.org, first visited (02/2007), version (08/2011).
Mráz, Luboš, 2005: Naturfoto. World Wide Web electronic publication.
www.naturfoto.cz, visited (2009), version (10/2011).
Oliveira, Marcos, 1997:
Marcos Oliveira: for Oceanário de Lisboa. World Wide Web electronic publication.
marcosoliveira.com, first visited (05/2009).
Polgar, G. (Editor), 2011: TheMudskipper. World Wide Web electronic publication.
www.themudskipper.org. version (03/09/2011).
„Yamaneko“, Akinori Kamiya, 2001:
ODN: World Wide Web electronic publication (in Japanese).
www2.odn.ne.jp. version (10/2011).
Yoshida, Yukio, 2011
FSInet. World Wide Web electronic publication (in Japanese).
www.fsinet.or.jp,
first visited (07/2009), version (10/2011).
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